Radetappenfahrt an`s Meer (Grado)
Acht URC Mitglieder nahmen an einer dreitägigen Etappenfahrt von Traisen nach Grado teil. Veranstaltet wurde sie von Ronnie Bauer (Radsport Bauer) Die Etappen waren:

Donnerstag am Morgen in Traisen, es hat im August wieder einmal stark abgekühlt, es weht ein kräftiger Westwind und es gibt sehr starke Bewölkung. Trotzdem haben alle 28 Teilnehmer gute Laune und freuen sich das es endlich losgeht. In Mariazell war´s nochmals merklich kälter. So mancher zündete eine Kerze an, somit konnte nicht mehr viel schiefgehen. Erst im Murtal regnete es und westlich von Graz wurde es wieder trocken. In Stainz übernachteten wir direkt im Hotel am schönen Hauptplatz und es fand gerade das Schilcher Weinfest statt. Ein gemütlicher Tagesausklang war damit gesichert.

An einem sonnigen Morgen ging es hügelig Richtung steirische Grenzkammstraße. Der Anstieg über die Soboth hat sich schon etwas in die Länge gezogen. Nach der Abfahrt gab es in Kärnten erstmals Probleme mit der GPS Navigation. Eine Gruppe fuhr eine ganze Weile in die verkehrte Richtung, da das Navi sie falsch leitete. Am Anstieg zum Seeberg-sattel gab es wieder Regen und über teils holprigen Straßen führte der Weg nach Naxo in der Nähe von Kranj.

Blick vom Hotelzimmer

Am dritten Tag gab es gutes Radwetter. Da man in Slowenien und Kroatien nur hintereinander fahren darf, mussten wir uns auf vier Gruppen aufteilen. Beim ersten Pass waren wir noch alle zusammen, doch bei der Abfahrt leitete das Navi eine Gruppe in ein falsches Tal, sodass sie am Ende des Tages 1500hm mehr am Konto hatten. Da alle auf das Navi vertrauten, hatte niemand eine gute alte Landkarte mit.
Die Aussicht von den Bergen nach Italien war eines der schönsten Teilstücke. Die letzten 40km in der Ebene nach Grado war Dieter nicht mehr zu halten. Er brachte die Gruppe mit um die 40kmh ins Ziel. Hier wurden wir noch mit einer tollen Flugshow der Trikolore empfangen.
Für alle Teilnehmer war es schlussendlich ein schönes Erlebnis und jeder Hobbyradler konnte schon ein bisschen Stolz auf seine Leistung sein, in drei Tagen von Zuhause an`s Meer geradelt zu sein…
Am Sonntag brachte der Bus (Wachter Reisen) welcher bei den Labestationen immer zur Stelle war (auch dank der bewährten Organisation von Ronnie und unserem treuen Buslenker) uns und die Räder zurück.
Alle waren sich einig, dass dies nicht die letzte Etappenfahrt gewesen ist…





