Einige Radclub Mitglieder absolvierten im März kleine Trainingslager um für die kommende Radsaison eine gute Grundlage zu schaffen
Seit mehreren Jahren ist die Lieblingsdestination für Martin T. hierfür Istrien. Von 10. bis 20. März war er in Porec.

Von hier aus kann man in Tagestouren die schönsten Winkel der Halbinsel unternehmen. Auch das Wetter war für diese Jahreszeit perfekt. Am Morgen hatte es zwar auch Minusgrade aber im Laufe des Tages kletterte das Thermometer an die 15 Grad. Bis auf drei Tage wo Saharastaub den Himmel bedeckte gab es immer Sonnenschein.


Die Corona Lage war entspannt. Außer im Speisesaal des Hotels war nirgendwo Maske vorgeschrieben.
Auch Leonhard M. Und Marius L. zog es vom 17. bis zum 21. März wieder nach Istrien und zwar mit dem Mountainbike. Hier haben sie schon in der Vergangenheit herrliche Trails erkundet.

Ausgangspunkt war Livade, hier hatten sie eine Privatpension und waren von der Gastfreundschaft begeistert.

Am ersten Tag ging es in einer 100km langen Mountainbike Tour ans Meer da Livade im Tal der Mirna im Landesinneren liegt.

Livade liegt auch an der “Parenzana” einer ehemaligen Bahntrasse, welche nun zu einem 61km langen Radweg wurde.

Es gab für die Jahreszeit durchaus gutes Radwetter

In den fünf Tagen haben sie mit dem Mountainbike nur einen Teil der unzähligen Möglichkeiten der Trails und Verbindungswege die alle befahren werden dürfen erkunden können. Zum Biken ein Paradies, wir werden wiederkommen war das Resümee…

Ein Sehnsuchtsort vieler Rennradler, auch in unserem Radclub, ist hierfür seit vielen Jahren Mallorca. Da nun schon zwei Jahre die Möglichkeit mehr als eingeschränkt war beschlossen Georg S., Manfred G., und unser ehemaliger Clubkollege Wolfgang H. trotz des noch immer nicht überstandenen Corona Wahnsinns aufzubrechen

In der Theorie ist es ja einfach : auf einer Insel im Mittelmeer ist das Klima im März schon angenehm zum Radfahren. Doch inzwischen ist offensichtlich die Klimakrise hier schon angekommen. Am ersten und letzten Tag unseres Traininglagers kam die Mittelmeersonne hervor. Die übrige Zeit war es hartnäckig bewölkt mit gelegentlichem Regenschauer

Ankunft um Mittag und Hotel beziehen. Da im Hotel ein Hürzeler Stützpunkt ist konnten wir unsere Räder gleich ordern, obwohl die Miete erst für den nächsten Tag galt. So bestritten wir noch eine Runde um Lucmajor.
Die erste Tagestour führte uns über die Delphinhhügel ans Meer, wo wir anstatt azurblaues Wasser tosende Brandung bestaunten.


Die nächstes Etappe führte über Sencelles, Binisallem nach Alaro.
Am Mittwoch radelten wir nach Petra wo wir ein Novum erlebt haben. Normalerweise muss man ja froh sein am Hauptplatz einen freien Tisch zu ergattern. Doch hier war tote Hose. Dank der Temperatur gab es sowieso keinen Tisch im Freien!! Zurück ging es über Sineu und Pina wo es dann wirklich zu regnen anfing.

Am Morgen regnete es Immer noch. Erst am späten Vormittag brachen wir nach Felanitx auf den San Salvator auf welcher aber in Wolke gehüllt war. In flotten Tempo ging es dann dank stetig wehenden Südostwind über Porreres und vorbei an Randa heimwärts.


Am Freitag brachen wir über den Radweg nach Palma in die Berge im Westen auf. Wunderschöne Serpentinen über Colxxx bis Valdemossa. Auf den Abfahrten waren lange Handschuhe von Vorteil…


Am Samstag begleiteten wir Wolfgang bis auf den Col de Soller. Er bestritt die Königsetappe über den Puig Major. Da ich noch die Berge vom Vortag in den Beinen hatte rollten wir zurück nach Byneola aber doch über den Col de Honor und Orient wieder zur Einkehr in einer warmen Stube in Alaro. Diesmal zurück über Santa Eugenia und Algaida.


Am letzten Tag radelten wir noch über Montouiri auf den Randa. Da die Sonne hervorlachte legte ich bei der Auffahrt Arm- und Beinlinge ab. Bei den entgegenkommenden Radlern erntete ich dafür ungläubige Blicke. Bei der Abfahrt legte ich sie auch wieder gerne an.

Trotz des hier verkehrten Klimawandel kamen wir auf 760km. Wolfgang mit seinen Tourenerweiteungen auf 910km
Die Radinfrastruktur ist in Mallorca halt perfekt und man trifft überall auf Gleichgesinnte. Was man von den Wetterbedingungen für eine frühe Saisonvorbereitung leider nicht mehr sagen kann. Einziger Vorteil das es in der Nacht nicht so abkühlt. Wir sind gespannt wie es unseren Clubkollegen ergeht welche gegen Ende April die Insel erradeln…
Außer die Maske zu tragen haben wir von Corona ganze Woche nichts mitbekommen. Abends am Flughafen stand plötzlich eine Dame mit schwarzer Maske vor mir. Es war Christine welche gerade mit der Austrian Maschine ankam welche uns wieder heimwärts brachte
